Teambericht zum Abendrennen des VCB Berlin vom 21. Juni 2008 in Oschersleben

Mit der 4. Veranstaltung des Bördesprint Cup 2008 ist bereits schon wieder Halbzeit in der aktuellen Saison. Wie die Zeit vergeht…. Nach den technischen Problemen beim Rennen des MS Vehrte im Mai hatten wir unser Rennfahrzeug gründlich überprüft und entsprechend sorgfältig vorbereitet. An der Vorderachse waren komplett neue Bremsscheiben und Beläge verbaut. Ebenso wurden die Antriebswellen mit Reparatursätzen überholt. Ein frischer Satz Michelin Slicks an der Vorderachse wurde ebenfalls montiert. Am Samstag morgen machte sich Andreas zunächst alleine auf den Weg in die Magdeburger Börde. Gegen 13:30 Uhr erreichte er das Fahrerlager der Motorsport Arena Oschersleben, welches bereits sehr gut gefüllt war. Eine große Motorrad Veranstaltung lief bereits und für Sonntag hatte Volkswagen ein Großevent geplant. Uns wurde ein kleiner Bereich im hinteren Teil des Fahrerlagers zugewiesen. Hier hatte bereits das Team Roscher-Racing seine Zelte aufgeschlagen, welches eigentlich zwei Citroen C2 in der Div. 2 der Procar Tourenwagenserie einsetzt. Kurz nachdem alles stand, erreichte auch Hallenkollege Stefan Scholz zusammen mit Vater Karl-Heinz und Maik Kruse das Fahrerlager. Er wollte die Gelegenheit als Test für das nächste Rennen zur Youngtimer Trophy nutzen. Auch unser "Mechaniker" und Ex Teamkollege Manfred Voß traf im Fahrerlager ein. Leider war die Stammbesetzung erstmals seit 6 Jahren vollständig aufgrund privater Verpflichtungen verhindert. Ohne Probleme brachten wir die Dokumenten und Technikabnahme hinter uns. Im Rennbüro konnten wir die Gelegenheit nutzen, um mit Rennleiter Dr. Werner Rottenberg über die Gründe für den derzeit etwas schwächelnden Bördesprint zu diskutieren.

Gegen 18:00 Uhr rückten die Rennfahrzeuge in den Startpark ein, wo auch das Fahrerbriefing stattfand. Pünktlich um 18:20 Uhr wurde das Feld der 27 Starter vom Rennleiter in das 30 minütige Training geschickt. Andreas konnte hier die neue Bremse und die Reifen anfahren. Nach drei Runden war dieses erledigt. Nach kurzer Pause startete das Feld dann in den ersten von 4 Rennläufen über je 8 Runden. Ohne Probleme konnte die Renndistanz absolviert werden. Reifen und Bremsen fühlten sich perfekt an. Auch die Klassenkonkurrenz konnte auf Distanz gehalten werden. Nach jeweils kurzer Durchsicht in den Pausen zwischen den Rennläufen lief unsere Göttin wie ein Uhrwerk. In Lauf 2 kam es zu einem interessanten Schlagabtausch mit dem infernalischen Grp. H Golf von Hendrik Stoldt. Zwar hatte dieser Zweikampf einen Ritt durch das Kiesbett zur Folge, dieser blieb aber ohne Folgen. In Lauf 2 lief Andreas auf den wunderschönen Porsche 911 RSR auf, konnte diesen aber nicht überholen, da dieser auf den Geraden seinen deutlichen Leistungsvorteil ausspielen konnte. In Lauf 3 kam es zu einem spannenden Duell mit Chevrolet Corvette Pilot Marius Schweidler, eigentlich in der STT daheim. Leider kämpfte Marius mit einem Problem mit dem Hinterachsgetriebe, welches überhitzte und Öl verlor. Nach diesem Lauf kam das vorzeitige Ende für ihn, bis dahin konnte er aber das Potential dieses spektakulären Amyracers aufzeigen. In Lauf 4 fiel leider Klassenmitstreiter Detlef Kaczmarek dem ärgerlichen Defektes eines "Pfennigartickels" zum Opfer. Der Kontakt des Verteilerfingers war komplett abgebrannt. Somit leider wieder kein zählbares Resultat für den Wolfenbüttler Golf Piloten, der eigentlich nur sehr schwer zu bezwingen ist. Auch Kollege Wilfried Lechte im BMW fiel etwas ab, so dass wir uns erneut über den Klassensieg und Platz 3 in der Renn Gesamtwertung freuen durften.

Nach Rennende wurde der Grill aktiviert und Grillmeister Karl-Heinz zauberte ein leckeres Abendessen. Um 22:45 Uhr wurde die Siegerehrung durchgeführt, wo uns Dr. Rottenberg einen weiteren, schönen Pokal übergab. In der Gesamtwertung des Bördesprint Cup 2008 dürfte uns dieses Ergebnis einen deutlichen Vorsprung in der Meisterschaftsführung eingebracht haben. Dieses ist auch nötig, da wir beim nächsten Rennen am 16. August aufgrund des parallel stattfindenden Osnabrücker Bergrennens nicht starten können. Wir dürfen uns also trotzdem berechtigte Hoffnungen auf den dritten Gesamtsieg dieser Serie machen. Die Rückreise verschoben wir an diesem Wochenende auf den Sonntag und begossen den Erfolg mit ein paar Flaschen Alsterwasser. Am nächsten Morgen ging es dann ohne Probleme zurück in die Heimat.

Der nächste Termin in Oschersleben fällt erst auf den 6. September. Wir können uns also in Ruhe auf den 14. Start beim Osnabrücker Bergrennen vorbereiten.

Ein Dank geht wie immer an unsere treuen Sponsoren, besonders danken möchte ich aber Manfred Voß, der die Stammmechaniker perfekt vertreten konnte.

Wir sehen uns…..

Andreas von der Haar

 

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